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Karpaltunnelsyndrom

Praxis Khadra · Handchirurgie

Karpaltunnelsyndrom

Zuverlässige operative Behandlung des Karpaltunnelsyndroms – ambulant, schonend und dauerhaft wirksam. Taubheitsgefühle und Schmerzen in der Hand müssen nicht sein.

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Was ist das Karpaltunnelsyndrom?

Das Karpaltunnelsyndrom (KTS) ist das häufigste Engpasssyndrom der oberen Extremität. Es entsteht durch eine Kompression des Nervus medianus im Karpaltunnel – einem engen Kanal an der Innenseite des Handgelenks, der von Knochen und dem Retinaculum flexorum begrenzt wird.

Betroffen sind häufig Frauen im mittleren Lebensalter, Schwangere sowie Personen mit repetitiver Handarbeit, Diabetes mellitus, Schilddrüsenerkrankungen oder rheumatoider Arthritis. Das KTS ist häufig beidseitig.

Symptome & Diagnose

Klassische Symptome sind nächtliches Kribbeln und Taubheitsgefühle in Daumen, Zeige- und Mittelfinger (Brachialgia paraesthetica nocturna), Schmerzen im Handgelenk und Unterarm sowie im Verlauf Kraftminderung und Atrophie des Daumenballens.

Die Diagnose erfolgt klinisch (Phalen-Test, Hoffmann-Tinel-Zeichen) und durch Elektroneurographie (Nervenleitgeschwindigkeit). Die NLG quantifiziert das Ausmaß der Nervenschädigung und hilft bei der Therapieentscheidung.

Operative Spaltung

Die Karpaltunnelspaltung ist ein einfacher, aber hocheffektiver Eingriff: Das Retinaculum flexorum wird durchtrennt, der Druck auf den Medianusnerv sofort aufgehoben. Der Eingriff erfolgt ambulant in Lokalanästhesie und dauert nur 15–20 Minuten.

Die offene Technik und die endoskopische (minimal-invasive) Methode bieten beide exzellente Ergebnisse. Bei der endoskopischen Variante ist die Narbe kleiner und die Erholung schneller. Wir besprechen mit Ihnen das optimale Verfahren.

Bei leichten Fällen oder in der Schwangerschaft kann zunächst eine konservative Therapie (Nachtschiene, Kortison-Injektion) versucht werden. Bei fortgeschrittener Nervenschädigung ist die Operation jedoch die Therapie der Wahl.

Nachsorge & Ergebnisse

Nach der Operation wird die Hand für 1–2 Wochen mit einer Schiene ruhiggestellt. Die Fäden werden nach 10–14 Tagen entfernt. Taubheitsgefühle bilden sich meist innerhalb von Wochen bis Monaten zurück – je früher operiert wird, desto vollständiger die Erholung.

Feine Fingerbewegungen und Schreibtischarbeit sind nach etwa 2 Wochen möglich. Kraftvolle Tätigkeiten nach 4–6 Wochen. Die Langzeitergebnisse sind bei > 90% der Patienten sehr gut.

Auf einen Blick

Alle wichtigen Eckdaten zur Karpaltunnel-OP

Behandlungsart
Ambulant / Chirurgisch
Narkose
Lokalanästhesie
Dauer
15 – 20 Minuten
Klinikaufenthalt
Nicht erforderlich
Erfolgsrate
über 90 %
Fäden ziehen
Nach 10 – 14 Tagen
Büro-Arbeit ab
Ca. 2 Wochen

Kribbeln und Taubheit in der Hand?

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