Leisten- und Nabelbruch
Sichere, minimal-invasive Versorgung von Leisten- und Nabelbrüchen – ambulant und mit modernsten Verfahren. Dauerhaft und zuverlässig.
Termin vereinbarenWas ist ein Leistenbruch?
Beim Leistenbruch (Inguinalhernie) tritt Bauchinhalt durch eine Schwachstelle in der Bauchdecke im Bereich der Leistenregion aus. Er ist die häufigste Hernienform und betrifft vor allem Männer. Typische Symptome sind eine sichtbare oder tastbare Vorwölbung, Zug- und Druckschmerz sowie Beschwerden beim Heben und Pressen.
Indirekte und direkte Leistenhernien werden unterschieden. Ein nicht behandelter Leistenbruch kann zur Einklemmung von Darm führen (Inkarzeration) – ein chirurgischer Notfall. Die operative Versorgung ist daher die Therapie der Wahl.
Was ist ein Nabelbruch?
Der Nabelbruch (Nabelhernie) entsteht durch eine Lücke in der Bauchwand im Bereich des Nabels. Er tritt häufig bei Säuglingen auf (meist selbstheilend) sowie bei Erwachsenen – begünstigt durch Übergewicht, Schwangerschaften und körperliche Belastung.
Bei Erwachsenen heilen Nabelhernien nicht spontan und müssen operativ versorgt werden, da das Risiko einer Einklemmung besteht. Die Beschwerden reichen von leichtem Druckgefühl bis hin zu starken Schmerzen.
Operative Versorgung & Verfahren
Der Goldstandard der Leistenbruchoperation ist die laparoskopische (minimalinvasive) TAPP- oder TEP-Technik: Über 3 kleine Schnitte wird ein Kunststoffnetz eingebracht, das die Bruchpforte dauerhaft verschließt. Die Operation erfolgt in Vollnarkose oder Spinalanästhesie und dauert 45–90 Minuten.
Alternativ ist auch die offene Technik nach Lichtenstein möglich, bei der ein Netz unter Lokalanästhesie eingelegt wird. Diese Methode eignet sich besonders für ältere Patienten oder Patienten mit hohem Narkoserisiko.
Nabelhernien werden ebenfalls ambulant operiert – entweder durch direkten Naht-Verschluss bei kleinen Brüchen oder durch Netzeinlage bei größeren Defekten. Beide Methoden werden in unserer Praxis standardmäßig angeboten.
Nachsorge & Rückkehr in den Alltag
Nach der laparoskopischen Hernioplastik können Sie die Praxis in der Regel am gleichen Tag verlassen. Körperliche Schonung für 2–3 Wochen ist empfohlen – leichte Alltagsaktivitäten sind jedoch meist nach wenigen Tagen möglich.
Schwere körperliche Arbeit und Sport sollten für 4–6 Wochen vermieden werden. Rückfallraten nach Netzversorgung sind sehr gering (<2%). Kontrolltermine in unserer Praxis stellen eine optimale Wundheilung sicher.
Auf einen Blick
Alle wichtigen Eckdaten zur Hernienoperation
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