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Analchirurgie

Praxis Khadra · Allgemeinchirurgie

Analchirurgie

Professionelle und diskrete Behandlung aller Erkrankungen im Analbereich – von Analfissuren über Analfisteln bis zu Analabszessen. Ambulant, schonend und vertrauensvoll.

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Erkrankungen im Analbereich

Analerkrankungen sind häufig und verursachen erhebliche Beschwerden, werden aber oft schamhaft verschwiegen. Die Analchirurgie behandelt ein breites Spektrum: Analfissuren (Schleimhautrisse), Analfisteln (Röhrenverbindungen zwischen Analkanal und Haut), Analabszesse sowie Analpolypen und Kondylome.

Eine frühzeitige Behandlung verhindert Komplikationen wie chronische Fissuren, die Ausbreitung von Abszessen oder maligne Entartungen. In unserer Praxis behandeln wir alle Analerkrankungen mit größter Diskretion und professioneller Sorgfalt.

Analfissur: Symptome & Therapie

Die Analfissur ist ein schmerzhafter Längsriss der Analschleimhaut, der beim Stuhlgang stechende Schmerzen und Blutungen verursacht. Akute Fissuren heilen oft konservativ – mit stuhlregulierenden Maßnahmen, lokalen Anwendungen und Muskelrelaxantien in Salbenform (z.B. Glycerol-Trinitrat, Nifedipin).

Chronische Fissuren mit Vorpostenfalte und hypertrophen Analpapillen erfordern eine operative Therapie. Die laterale Internus-Sphinkterotomie ist der Goldstandard: Ein kleiner Teil des inneren Schließmuskels wird durchtrennt, der Spasmus gelöst und die Heilung ermöglicht. Der Eingriff erfolgt ambulant in Kurznarkose.

Analfistel & Analabszess

Ein Analabszess ist eine eitrige Entzündung der perianalen Drüsen, die dringend operativ eröffnet werden muss. Nach Inzision und Drainage heilt die akute Infektion ab, doch in 30–50% der Fälle entsteht im Verlauf eine Analfistel – ein Gang zwischen Analkanal und Haut.

Analfisteln können mit verschiedenen Methoden operiert werden: Fistelspaltung (Fistulotomie) bei oberflächlichen Fisteln, Fadendrainage (Seton-Methode) bei komplexen Fisteln sowie modernere sparsame Verfahren wie die LIFT-Technik oder Fibrinkleber-Injektion. Ziel ist immer die Kontinenzerhaltung.

Nachsorge & Prävention

Die Nachsorge umfasst tägliche Sitzbader, sorgfältige Wundpflege und Stuhlregulierung. Ballaststoffreiche Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützen die Heilung. Verbandwechsel und Kontrolltermine gehören selbstverständlich dazu.

Die meisten Patienten sind nach ambulanten Analeingriffen innerhalb von 2–4 Wochen wieder voll belastbar. Mit der richtigen Ernährungsweise und Toilettenhygiene lassen sich Rückfälle wirksam vermeiden.

Auf einen Blick

Alle wichtigen Eckdaten zur Analchirurgie

Behandlungsart
Ambulant / Chirurgisch
Narkose
Kurznarkose / Lokal
Dauer
20 – 50 Minuten
Klinikaufenthalt
Meist ambulant
Belastbar nach
2 – 4 Wochen
Kontinenz
Stets geschont

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